Dachgeschoss einrichten: gemütliche Gestaltungsideen mit warmen Materialien

Dachgeschoss einrichten: gemütliche Gestaltungsideen mit warmen Materialien

Räume unter dem Dach haben oft viel Charakter. Wer ein Dachgeschoss einrichten möchte, findet hier Chancen für individuelle Wohnideen und einen echten Mehrwert beim Dachgeschossausbau.

Schrägen schaffen Geborgenheit und Aussicht zugleich. Niedrige Möbel wie flache Sofas oder lange Sideboards passen besser unter Schrägen und machen den Raum gemütlich.

Maßgefertigte Lösungen und modulare Regalsysteme von Herstellern wie Hülsta oder raumplus nutzen jede Nische optimal. Warme Materialien wie Holz, Wolle und Leinen verbessern das Raumklima und geben den Wohnideen sofort Charakter.

Helle Farben und gut platzierte Dachfenster erhöhen die Helligkeit. Spiegel verstärken den Lichteinfall und lassen das Dachgeschoss größer wirken. So verbindet guter Ausbau praktische Nutzung mit Wohnkomfort.

Dachgeschoss einrichten: gemütliche Gestaltungsideen mit warmen Materialien

Im Dachgeschoss schaffen natürliche Stoffe schnell eine Wohlfühlatmosphäre. Warme Materialien mildern harte Kanten, geben Struktur und machen schräge Räume wohnlich. Mit wenigen Handgriffen entsteht ein Raum, der Geborgenheit ausstrahlt und gleichzeitig modern wirkt.

A cozy attic interior beautifully designed with warm materials. In the foreground, a plush beige rug sits beneath a wooden coffee table, adorned with a stack of books and a steaming mug. The middle ground features a comfortable, inviting sofa draped with cozy knit throws and soft cushions, complemented by a wooden side table with a sleek lamp. In the background, large windows allow warm, natural light to flood in, illuminating exposed wooden beams and rustic decor. A potted plant adds a touch of greenery, enhancing the tranquil atmosphere. The scene captures a harmonious blend of comfort and style, shot with a DSLR camera to evoke a magazine-quality, photorealistic feel.

Warum warme Materialien im Dachgeschoss sinnvoll sind

Warme Materialien wie Holz und Wolle dämpfen Schall und sorgen für ein angenehmes Raumklima. Sie speichern Wärme, ohne dass Räume überhitzen, und regulieren Feuchtigkeit auf natürliche Weise.

In Kombination mit Pflanzen und Keramik entstehen ruhige Zonen, die zum Entspannen einladen. Kleine Veränderungen bringen große Wirkung bei der Neugestaltung von Nischen und Leseecken.

Typische natürliche Materialien: Holz, Wolle, Leinen, Rattan

Holz schafft Struktur und harmoniert gut mit sichtbaren Dachbalken. Helle Holzarten reflektieren Licht, dunklere Hölzer geben Tiefe. Wolle als Teppich oder Plaid erhöht den Wohlfühlfaktor.

Leinen wirkt leicht und atmungsaktiv, ideal für Vorhänge und Kissen. Rattan ergänzt als Mobiliar oder Accessoire und bringt eine sommerliche, natürliche Note. Der Mix aus Holz, Wolle, Leinen und Rattan wirkt nie überladen, sondern lebendig.

Wie Materialien Licht und Raumgefühl beeinflussen

Helle Hölzer und matte Oberflächen streuen Licht, wodurch Räume größer wirken. Grobe Texturen wie grob gewebte Wolle setzen Akzente, ohne dominante Farbe zu benötigen.

Leichte Leinenstoffe verhindern Aufheizung bei direkter Sonneneinstrahlung. Rattan lässt Licht durchscheinen und erzeugt interessante Schatten. Solche Effekte unterstützen die Raumwirkung und machen Gestaltungsideen besonders wirksam.

Raumkonzept planen für Dachschrägen und offene Grundrisse

Ein durchdachtes Raumkonzept macht aus einem Dachboden ein wohnliches Zuhause. Bei Dachschrägen gilt: kluge Zonierung und flexible Trennlösungen bringen Struktur, ohne Licht zu nehmen. Offene Grundrisse profitieren von klaren Bereichen, damit Wohn-, Ess- und Schlafzonen harmonisch zusammenwirken.

H3: Zonen schaffen ohne Wände: Farbakzente, Teppiche, Bodenwechsel

Nutzen Sie Farbakzente, Teppiche und einen Bodenwechsel, um Zonen schaffen zu können. Einfarbige Wände mit einer akzentuierten Wand schaffen Blickfänge. Teppiche markieren Sitzgruppen optisch. Unterschiedliche Bodenbeläge definieren Laufwege und Nutzflächen, ohne den Raum zu verkleinern.

H3: Flexibel bleiben: verschiebbare Raumteiler und Schiebetüren

Verschiebbare Raumteiler und Schiebetüren sind ideal, wenn Sie flexibel bleiben möchten. Glas-Schiebetüren lassen Licht durch und trennen Räume praktisch. Anbieter wie raumplus zeigen, wie passgenaue Systeme Bereiche abtrennen, ohne die Offenheit zu zerstören.

H3: Bewegungsflächen beachten und Möbelhöhen anpassen

Achten Sie auf ausreichende Bewegungsflächen unter schräge Bereichen. Planen Sie Möbelhöhen so, dass Kopffreiheit erhalten bleibt. Flache Sideboards, maßgeschneiderte Einbauten und klappbare Tische nutzen Nischen optimal. Beziehen Sie Tischler oder Architekt in die Planung ein, um Statik und Nutzbarkeit zu prüfen.

  • Freiflächen lassen Räume größer wirken; filigrane Möbel unterstützen Luftigkeit.
  • Modulare Regalsysteme und multifunktionale Möbel schaffen Platz für Alltag und Gäste.
  • Praktische Dekorationstipps: Pflanzen, leichte Vorhänge und gezielte Beleuchtung für Tiefe.

Optimale Möblierung unter Schrägen

Bei der Einrichtung unter Dachschrägen zählt kluge Planung mehr als aufwändige Dekoration. Die richtige Möblierung erhält Bewegungsfreiheit und betont die Raumhöhe. Kleine Schritte bei Grundriss und Möbelwahl bringen große Wirkung für praktische Wohnideen.

Niedrige Möbeltypen sind ideal für schräge Bereiche. Flache Sofas, niedrige Sideboards und Futonbetten vermeiden Kollisionen mit der Decke. Solche niedrige Möbel schaffen freie Sichtachsen und sorgen für ein luftiges Raumgefühl.

  • Flache Sofas gliedern Wohnzonen, ohne den Raum zu erdrücken.
  • Niedrige Sideboards nutzen tiefe Wandabschnitte für Medien und Deko.
  • Futon- oder Plattformbetten passen in niedrige Bereiche und bieten Stauraum.
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Maßanfertigungen und Einbaumöbel lösen knifflige Nischen. Ein Schreiner kann Kommoden, Regale und Schrankelemente exakt an Winkel anpassen. Solche Einbaumöbel maximieren Stauraum und fügen sich nahtlos in die Architektur ein.

  1. Messungen unbedingt genau durchführen, besonders bei Dachschrägen.
  2. Schiebetüren oder Klappen nutzen, wenn Vorraum fehlt.
  3. Steckdosen und Schalter frühzeitig mitplanen, damit Einbaumöbel später passen.

Multifunktionale Lösungen erhöhen die Nutzbarkeit kleiner Dachgeschosse. Betten mit integriertem Stauraum, Schlafsofas und ausziehbare Tische verwandeln jeden Quadratmeter in flexible Fläche. Solche Möbel sichern Komfort ohne Flächenverschwendung.

Für eine stimmige Möblierung gilt: modular denken, konzentriert planen und bei Bedarf Tischlerarbeit hinzuziehen. So lassen sich Schrägen optimal nutzen und clevere Wohnideen dauerhaft realisieren.

Lichtkonzept: So holen Sie mehr Helligkeit in Ihr Dachgeschoss

Ein durchdachtes Lichtkonzept verwandelt ein dunkles Dachgeschoss in einen freundlichen, nutzbaren Raum. Natürliche und künstliche Lichtquellen ergänzen sich. Bereits wenige Maßnahmen steigern die Helligkeit spürbar und schaffen eine angenehme Wohlfühlatmosphäre.

  • Positionierung von Dachfenstern und Gauben

    Setzen Sie Dachfenster dort, wo Tageslicht am meisten gebraucht wird: über Sitz- und Arbeitsbereichen. Große Fensterflächen öffnen den Raum, kleine Gauben bringen gezielt Licht in tiefe Nischen.

    Bei geplanten Umbaumaßnahmen lohnt sich die frühe Abstimmung mit Elektrikern. Schalter und Leitungen sollten zusammen mit der Platzierung von Dachfenstern berücksichtigt werden.

  • Reflexion nutzen: helle Wände, Spiegel und weiße Einbauten

    Helle Farben und matte Weißtöne erhöhen die Lichtreflexion. Spiegel verstärken das einfallende Licht und vergrößern optisch enge Bereiche.

    Weiße Einbauten wie Schränke und Regale wirken wie zusätzliche Lichtflächen. Ein heller Boden reflektiert Fußlicht zurück in den Raum und unterstützt die gesamtbalance des Lichtkonzepts.

  • Indirekte Beleuchtung und mehrere Lichtquellen

    Verteilen Sie viele kleine Lichtquellen statt einer starken Deckenleuchte. Indirekte Beleuchtung hinter Regalen oder unter Schränken mildert Schatten und erzeugt eine gemütliche Atmosphäre.

    Deckennahe Leuchten vermeiden Sturzgefahr in niedrigen Bereichen. Stellen Sie dimmbare Lampen bereit, um die Helligkeit an Tageszeit und Aktivitäten anzupassen.

Sonnenschutz und Wärmeschutz für Dachfenster

Gute Planung verbindet Hitzeschutz und Bedienkomfort. Bei Dachfenstern spielt die Wahl des richtigen Systems eine große Rolle für Wohnkomfort und Energieverbrauch. Helle Farben reduzieren Aufheizung, zusätzliche Beschattung und gezielte Belüftung sichern angenehme Temperaturen im Sommer.

Praktische Systeme bieten gezielten Wärmeschutz ohne großen Eingriff. Wabenplissee (zum Beispiel DUETTE®) isoliert durch eine Luftschicht und reduziert Wärmeverlust im Winter. Seitlich in Schienen laufende Rollos sorgen für dichten Abschluss an schrägen Fenstern. Für ein klassisch-repräsentatives Erscheinungsbild empfehlen sich Shutters, die Lichtführung und Luftaustausch gut kontrollieren.

  • Wabenplissee: gute Dämmwerte, Verdunkelung und einfache Montage.
  • Rollos in Schienen: passgenau für Dachfenster, robust gegen Wind.
  • Shutters: langlebig, optisch anpassbar, steuerbar für Lichtakzente.

Motorisierung steigert den Komfort und die Effizienz. Elektrische Antriebe mit Fernbedienung oder Smart-Home-Anbindung erlauben zeitgesteuerte Beschattung. In Kombination mit Photovoltaik liefern motorisierte Lösungen Energieautonomie und automatische Hitzeschutzfunktionen.

Für sommerliche Hitze sind außenliegende Maßnahmen besonders effektiv. Markisen und Außenjalousien halten Strahlungswärme ab, bevor sie das Glas aufheizt. Innenliegender Sonnenschutz ergänzt diese Maßnahmen, wenn er reflexive oder isolierende Eigenschaften besitzt.

Belüftungskonzepte schützen vor Überwärmung und sorgen für Luftaustausch ohne große Wärmeverluste. Kombinationen aus gezieltem Sonnenschutz, guter Wärmedämmung und passenden Belüftungsöffnungen schaffen ein ausgeglichenes Raumklima im Dachgeschoss.

Vor der Auswahl sollten Sie den Fenstertypencode prüfen und auf energieeffiziente Verglasung achten. So stimmt die Maßnahme für Sonnenschutz und Wärmeschutz mit der technischen Planung des Dachfensters überein und erreicht langfristig niedrige Energiekosten.

Stauraumlösungen clever unter der Schräge nutzen

Unter Schrägen lässt sich wertvoller Stauraum schaffen, wenn Plan und Material zusammenpassen. Kurze Kniestockabschnitte von etwa 40–80 cm bieten eine nutzbare Stellfläche für Regale und Schränke. Fehlt ein Kniestock, hilft eine Vorverschalung aus Leichtbauplatten, um gleichmäßige Flächen für Einbaumöbel zu gewinnen.

Praktische Lösungen folgen klaren Regeln: modular bauen, Facheinteilung planen und Durchgänge frei halten. Maßanfertigungen passen sich jeder Dachschräge an und erhöhen den Nutzwert deutlich. LED-Streifen hinter Sockelleisten wirken optisch vergrößernd und bringen Licht in tiefe Nischen.

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Im Alltag zahlt sich eine sinnvolle Einteilung aus. Ein Konfigurator unterstützt bei der Planung von Modulen und Regalfächern. Anbieter wie raumplus liegen mit flexiblen Systemen vorn, wer lieber lokal bleibt, sollte Tischler oder Innenarchitekt hinzuziehen.

  • Regale auf Kniestockhöhe anordnen, um Kopffreiheit zu bewahren.
  • Schiebetüren und Falttüren statt Drehtüren wählen, um Platzverlust zu vermeiden.
  • Auszüge und eingeteilte Fächer einplanen, damit Kleinteile geordnet bleiben.

Schiebetüren sind besonders praktisch bei niedrigen Durchgängen. Sie erlauben volle Nutzung des Volumens, ohne Türen im Weg zu haben. Modulmöbel lassen sich später erweitern, wenn sich Nutzungsbedarf oder Ordnung ändern.

Einbaumöbel maximieren die Nutzung unter der Schräge und schaffen eine aufgeräumte Optik. Schlanke Profile und zurückgesetzte Sockel geben Raum zum Atmen. Wer systematisch plant, erreicht viel Stauraum ohne enge, überladene Ecken.

Material- und Farbwahl für eine Wohlfühlatmosphäre

Die richtige Farbwahl und ein durchdachter Materialmix legen das Fundament für eine echte Wohlfühlatmosphäre im Dachgeschoss. Naturtöne wie Sand, Elfenbein, Taupe und warme Holztöne beruhigen das Auge. Helle Wandfarben an Decken und Möbeln vergrößern den Raum optisch. Schwarze Details bei Leuchten oder Griffen schaffen einen klaren Kontrast.

Natürliche Farbschemata wirken ausgleichend. Setzen Sie Sand- und Erdtöne an großen Flächen, Anthrazit und Perlmutt gezielt als Akzent. Farbig gestrichene hohe Wände geben Tiefe, Schrägen bleiben neutral. Pflanzen und Textilien dienen als lebendige Farbtupfer ohne zu dominieren.

Ein ausgewogener Materialmix sorgt für Struktur. Helle Hölzer reflektieren Licht, Leder bringt Eleganz, Wolle und Leinen erzeugen Behaglichkeit. Kombinieren Sie diese Materialien in Möbeln, Teppichen und Vorhängen, um taktile Vielfalt zu schaffen.

  • Wandflächen: Off-White oder Taupe für maximale Helligkeit
  • Möbel: helle Holzarten und geringe Polsterhöhen für Raumgewinn
  • Textilien: Leinen und Wolle für Komfort und gute Akustik

Akzente setzen ohne einzuengen gelingt mit gezielten Dekorationstipps. Kleine Flächen in Dunkelblau oder Ocker wirken kraftvoll. Große Spiegel erweitern optisch. Tischlampen, Bücher und Keramik in kontrastierenden Tönen bringen Persönlichkeit.

Im Interior Design gilt: Balance zwischen Funktion und Stimmung. Praktische Stauraummöbel bleiben zurückhaltend, sichtbare Oberflächen vermitteln Wärme. So entsteht ein Dachgeschoss, das sowohl ruhig als auch einladend wirkt.

Schlafzimmer unterm Dach gemütlich gestalten

Ein Schlafzimmer unterm Dach bietet Ruhe und Charakter. Nutze die Schräge für eine klare Bettplatzierung und setze auf warme Materialien, um das Raumgefühl zu stärken.

Bettplatzierung unter Fenstern und Schrägen

Die richtige Bettplatzierung entscheidet über Nutzbarkeit und Komfort. Ein Futon- oder flaches Bett unter dem Dachfenster schafft freien Wandraum und erlaubt den Blick in den Sternenhimmel.

Achte auf Kopffreiheit: zwischen Kopf und Decke sollten mindestens rund 60 cm Abstand möglich sein. So vermeidest du enge Situationen beim Aufstehen.

Weiche Textilien, Teppiche und Beleuchtung für Ruhe

Setze auf Teppiche als Zonierer und als weiche Oberfläche neben dem Bett. Sie dämpfen Geräusche und machen den Raum gemütlich.

Sanfte, dimmbare Lichtquellen schaffen Abendstimmung. Kombiniere Bettlampen mit indirekter Beleuchtung, um verschiedene Ruhezonen zu erhalten.

Niedrige Kopfteile, breite Kissen als Alternative

Niedrige Kopfteile und breite Kissen ersetzen oft ein klassisches Polsterkopfteil. Sie bieten Rückenstütze und wirken luftiger unter geneigten Decken.

Holzelemente und freiliegende Balken ergänzen den Look. Mit Regalen in Griffhöhe bleibt Stauraum erhalten, ohne das Schlafzimmer unterm Dach zu überfrachten.

Arbeits- und Kreativbereiche im Dachgeschoss

Ein Dachgeschoss bietet viel Charme für einen flexiblen Arbeitsbereich. Kleine Nischen lassen sich in ruhige Homeoffice-Plätze verwandeln, wenn Sitzhöhe und Blickrichtung ergonomisch geplant sind. Freibleibende Flächen und gezielte Beleuchtung fördern das Wohlbefinden beim Arbeiten.

  • Abseiten nutzen: Ein tiefes Board auf etwa 75 cm Höhe reicht für Laptop und Arbeitsutensilien. Die Sitzhöhe sollte zur Tischhöhe passen, damit Rücken und Nacken entlastet bleiben.
  • Stauraum integrieren: Regale oder Container hinter Schiebetüren schaffen Ordnung, ohne den Raum zu versperren.
  • Ergonomisch ausrichten: Monitorhöhe, Fußstütze und ein verstellbarer Stuhl verbessern die Haltung über längere Zeit.

Platzsparende Arbeitsmöbel:

  • Klappbare Tische eignen sich perfekt für kleine Flächen. Tagsüber werden sie weggeklappt, bei Bedarf entsteht sofort ein funktionaler Arbeitsplatz.
  • Modulare Regale bieten flexible Ablagen für Ordner, Bücher und Materialien. Kombinationen aus offenen Regalen und geschlossenen Schränken sind praktisch.
  • Arbeitssitzplätze nahe Stauraum reduzieren Laufwege. Steckdosen- und Datenanschlüsse sollten frühzeitig geplant werden.
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Akustik- und Beleuchtungsplanung:

  • Akustik verbessern mit Teppichen, Vorhängen und akustischen Paneelen. Diese Maßnahmen erhöhen die Konzentration in offenen Dachräumen.
  • Indirekte Beleuchtung reduziert Blendung. Schienensysteme und Strahler ermöglichen flexible Lichtführung für kreative Aufgaben.
  • Arbeitsmöbel mit integrierter Kabelführung vereinfachen die Technik. Bei komplexen Installationen lohnt sich die Beratung durch einen Architekten oder Elektriker.

Eine clevere Kombination aus ergonomischen Konzepten, klappbaren Tischen und akustischen Maßnahmen schafft einen produktiven und gemütlichen Arbeitsbereich unterm Dach.

Kinder-, Lese- und Freizeitbereiche gestalten

Dachschrägen schaffen gemütliche Nischen, die sich hervorragend für einen individuellen Kinderbereich eignen. Mit gezielter Möblierung entstehen sichere Kuschelecken und eine angenehme Leseecke, ohne den Raum zu überfrachten.

Planen Sie die Spielzone so, dass Bewegungsflächen frei bleiben. Niedrige Möbel geben Kindern Geborgenheit und reduzieren Unfallrisiken.leichte Textilien, runde Kanten und stabile Regale sorgen für Sicherheit.

  • Klare Zonen: Kuschelecken, Spielzone, Leseecke klar trennen.
  • Stauraum nutzen: Einbauregale und Nischen halten Spielzeug ordentlich.
  • Farben dosieren: Lebhafte Akzente sparsam einsetzen, um den Raum nicht klein wirken zu lassen.

Regale in Kniehohe bilden Stauraum und Rückzugsorte zugleich. Offene Fächer erleichtern das Aufräumen. Spiegel und gut platzierte Leuchten erhöhen die Helligkeit im Freizeitbereich.

Für multifunktional genutzte Dachstöcke lässt sich Technik unsichtbar integrieren. Achten Sie bei einer Entertainment- oder Fitnesszone auf ausreichende Steckdosen und eine sinnvolle Verkabelung.

  1. Multifunktional planen: Raum tagsüber als Spielzone, abends als Home-Entertainment nutzen.
  2. Bodenwahl: Weiche, schalldämmende Beläge für Fitness und Spiel.
  3. Modulare Möbel: Schnell umstellbar für wechselnde Bedürfnisse.

So entsteht ein Dachgeschoss, das sowohl als Kinderbereich als auch als entspannte Leseecke und vielseitiger Freizeitbereich dient. Kleine Maßnahmen genügen, um aus Nischen sichere Kuschelecken und praktische Spielzonen zu formen.

Nachhaltigkeit und Dämmung beim Dachgeschossausbau

Beim Ausbau des Dachgeschosses zahlt sich eine durchdachte Kombination aus ökologischen Materialien und moderner Technik aus. Sie senkt laufende Kosten, verbessert das Raumklima und steigert den Wert der Immobilie.

Natürliche Dämmstoffe: Schafwolle, Hanf, Flachs

Schafwolle, Hanf und Flachs bieten gute Dämmleistung und regulieren Feuchtigkeit. Das Ergebnis sind weniger Schimmelrisiken und ein angenehmeres Wohnklima.

Solche natürliche Dämmstoffe sind oft recycelbar und haben einen geringeren CO2-Fußabdruck als synthetische Alternativen. Für den Einbau lohnt sich die Beratung durch lokale Handwerksbetriebe.

Energieeffiziente Fenster und Heizlösungen

Energieeffiziente Fenster reduzieren Wärmeverluste im Winter und mindern Aufheizung im Sommer. Helle Fensterrahmen und Beschichtungen unterstützen die Temperaturregulierung zusätzlich.

Moderne Heizsysteme wie Wärmepumpen oder Solarthermie lassen sich gut mit gut gedämmten Dachräumen kombinieren. Die Wahl nachhaltiger Materialien bei Fenstern und Heiztechnik senkt langfristig Betriebskosten.

Grünes Dach, Photovoltaik und langfristige Werterhöhung

Ein grünes Dach erhöht die Dämmwirkung und schafft Lebensraum für Pflanzen. Flächenbegrünung bindet Regenwasser und verbessert die Biotopvernetzung in Städten.

Photovoltaik ergänzt das Konzept durch eigene Stromerzeugung und steigert die Attraktivität des Hauses für Käufer. Vor Planung sind lokale Bauvorschriften zu prüfen und Architekten einzubeziehen.

Fazit

Ein klug geplantes Dachgeschoss einrichten verbindet Charakter mit Funktion. Schrägen und knappe Stellwände sind keine Hürde, wenn niedrige Möbel, Einbaumöbel und gezielte Lichtgestaltung zusammenwirken. So entsteht eine echte Wohlfühlatmosphäre, die Wohnfläche optimal nutzt.

Helle Farben, natürliche Materialien wie Holz, Wolle und Leinen sowie Spiegel und Dachfenster verstärken das Raumgefühl. Praktische Gestaltungsideen reichen von maßgefertigten Schränken bis zu niedrigen Sofas und Bettlösungen unter dem Dachfenster, die Nutzwert und Gemütlichkeit steigern.

Ein nachhaltiger Ausbau lohnt langfristig: natürliche Dämmstoffe, energieeffiziente Fenster und Photovoltaik erhöhen den Immobilienwert und senken Betriebskosten. Für komplexe Einbauten empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit Tischlern oder Markenherstellern, um Qualität und Durchführbarkeit sicherzustellen.

Wer das Dachgeschoss einrichten will, sollte Ästhetik, Funktion und Nachhaltigkeit gleichwertig betrachten. Dann bleibt die Wohnung nicht nur charaktervoll, sondern gewinnt an Komfort, Wert und langfristiger Nutzbarkeit.

Verfasst von Antje & Hajo